Kleine Geschichte der Naturwissenschaften beta

1300

Die sogenannte Mainauer Naturlehre entsteht. Sie ist ein Versuch das naturwissenschaftliche Wissen seiner Zeit in deutscher Prosa darzustellen. Autor sowie Entstehungsort sind jedoch unbekannt.

1300

Johannes Buridan oder auch Jean Buridan war ein scholastischer Philosoph, Physiker und Logiker. Er wurde um das Jahr 1300 in Béthune, Grafschaft Artois geboren. Seine Impetustheorie lieferte Beiträge zur Weiterentwicklung der Dynamik. Bekannt ist er jedoch durch Buridans Esel, ein philosophisches Gleichnis.

1301

Ab dem 25. Oktober des Jahres 1301 wird der Halleysche Komet nach Quellen aus China, Japan, Korea und Europa 47 Tage lang beobachtet. Sein Erscheinen dient Giotto di Bondone einige Jahre später als Vorlage für den Stern von Betlehem in dem Fresko Anbetung der Könige.

1304

Ibn asch-Schatir, ein arabischer Astronom, Mathematiker und Erfinder, wird um das Jahr 1304 geboren. Seine astronomischen Arbeiten haben vermutlich Kopernikus beeinflußt, auch wenn er dem geozentrischen Weltbild anhing. 1371 führte er die Einteilung des Tages in über das ganze Jahr gleiche Stunden ein.

1305

Im Jahr 1305 stirbt Jakob ben Machir ibn Tibbon, genannt auch Prophatius Judaeus, in Montpellier. Er erfand u.a. den sogenannten jüdischen Quadranten, ein astronomisches Höhenmeßgerät.


Quellen: Wikipedia, deutsche Version